OTOMAT FEUERMELDE UND LÖSCHSYSTEME

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Damit ein Brand entstehen kann, müssen 3 Voraussetzungen erfüllt sein, nämlich Wärme, Brennstoff und Sauerstoff. Nach Erfüllung dieser Voraussetzungen beginnt der Brand. Viele Feuermeldesysteme greifen erst ein, nicht wenn der Brand in Flammengröße ist, sondern nachdem er sich bereit zum richtigen Brand verwandelt hat. Meistens werden Systeme benutzt, die die Schaeden ,enstanden durch Rauch, Wärme oder durch die Flammen nach Brandausbruch verursacht werden,erkennen. Ist irgendwo ein Brand, dort entsteht unbedingt ein Schaden. Die Größe des Schadens ist direkt proportional zur Brandgröße. In solch einem Fall ist es wichtig, dass gleich beim Brandausbruch bzw. in kürzester Zeit das Feuer wahrgenommen und gelöscht wird, damit die Ausbreitung des Schadens verhindert ,sowie die Menschen im Brandgebiet geschützt werden können.

Insofern erzielen die Otomat- Feuerlöschsysteme die Feuerwahrnehmung- und löschung, bevor es ausbricht. Wenn die oben erwähnten 3 Voraussetzungen in einem Umfeld bereits bestehen, wird der Brand durch eine Flamme eingeleitet. Diese Flamme zeigt je nach dem bestehenden Umfeld und dem Brennstoff Ӓnderungen auf. Das einzige, was sich nicht ändert, ist die Ultralichtwelle, die von der ausbrechenden Flamme (Ultraviolett) verbreitet wird. In dem Punkt, wo sich die hohe Temperatur und der Brennstoff zu einer Flamme umwandeln und dieses UV-Licht ausstrahlen, ist quasi das erste Moment des Brandausbruchs.

Otomat Feuermeldesensoren, die in Nanometermaßen sind und diese mit bloßem Auge nicht sichtbaren Strahlen ablesen können, löschen den Brand noch vor Ausbruch und in Flammengröße. Unser System, das als Löschmittel Gasarten von FM200 benutzt, ändert das Sauerstoffverhältnis im Umfeld, dass es zwar keinem Menschen schadet, aber das Feuer löscht und das Umfeld in solchem Maße kühlt, dass wiederum keinem Menschen Schaden zugefügt wird.

Dieses Gas schadet den elektronischen Systemen, Maschinen oder sonstigen Geräten nicht. Dieses System, das bereits 2 von erwähnten 3 Voraussetzungen außer Betrieb setzt, löscht das Feuer noch vor dem Ausbruch, überprüft, ob die Flamme gelöscht ist und schließt somit den Vorgang ab. Wie groß der Brand ist, so viel Löschmittel muss darauf geleert werden. Bei den anderen Feuerlöschsystemen wird bei der Wahrnehmung des Brands gleich das gesamte Löschmittel entleert, auch wenn sogar der Brand sehr klein ist. Unser System, dass den Brand noch in seiner Flammengröße ergreift, entleert je nach Flammengröße und Kontinuität sehr wenig Löschmittel. Da es eine Nachkontrolle macht, ob der Brand ausgelöscht ist, wird der Löschmittel nicht verschwendet.

Damit wird vermieden, dass bei jedem Brand die Feuerlöscher entleert sind und erneuert werden müssen. Es wird nur der erforderliche Teil benutzt und die Löschgaszufuhr wird sofort nach dem Löschen abgebrochen.

Das im Umfeld verbreitete Gas verhindert eine erneute Flammenbildung und entfernt sich danach, ohne der Atmosphere zu schaden. Es hinterlässt auch keine Überreste oder Schmutz. Falls in den Tuben nicht ausreichend Druck/Löschmittel vorhanden ist, wird das System dies ebenso wahrnehmen und ein Signal für die Tubenerneuerung geben.

Dieses System, das wir hauptsaechlich gegen die Brände bei den CNC-Maschinen entwickelt haben, stoppt im Brandfall die Maschine, sperrt den Lufteinfuhr , entleert die Druckluft an dem Lufteingang und schließt die Belüftungssysteme am Standort der Maschine.

Dieses System, das ursprünglich für die CNC-Maschinen bedacht wurde, kann in zahlreichen Bereichen benutzt werden. Die Sensoren, die sogar die Flamme eines Feuerzeugs aus vielen Metern wahrnehmen können, verfügen über eine breite Sichtweite. Der Sensor nimmt die Flamme innerhalb dieses Winkels wahr, reagiert aber nicht auf Licht und Temperaturen (solange keine Flammen entstehen), erzeugt durch Zigaretten, Heizgeräte, Glühfadenlampen u.ä.
Unser System, das in zahlreichen Bereichen wie, Waffen- und Munitiondepots, Lagerhallen mit leicht brennbaren Stoffen, Maschinenanlagen, IT-Raeume ,wo ein Brand sehr gefährlich sein könnte, installiert werden kann, kann auch an PLC- und Schaltsysteme angeschlossen werden.

Die PLC-Systeme können dann im Anschluss an die erfolgte Feuermeldung, das dann übrigens bereits unter Kontrolle steht, mehrere Maßnahmen gleichzeitig ergreifen und mehrere Personen/Stellen gleichzeitig informieren/alarmieren.

AUTOMATISCHE FEUERLÖSCHUNG

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Die UV-Flammendetektoren erkennen Strahlung mit Wellenlängen unter 300 Nanometern (0,185-0,260 Mikrometer) und besitzen relativ schnellere Reaktionszeiten von bis zu 2-3 Sekunden. Bei der Anwendung von UV-Sensoren, die extrem empfindlich gegen Sonnenstrahlung, Blitzstrahlung, Schweißlicht, Lichtbogen und Halogenlampen sind, sollte in Betracht gezogen werden, dass diese bei Aussetzung solcher Licht- und/oder Strahlungsquellen unerwünschte Alarme oder Fehler erzeugen können. Aus diesem Grund sollten Geräte mit UV-Sensoren nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Sie sind eher für die interne Verwendung geeignet.

Die FM 200 Gaslöschsysteme, die zur Familie der automatischen Feuerlöschsysteme gehören, werden aufgrund ihrer farb- und geruchlosen Eigenschaften bevorzugt. Das FM200, das unter 24 bar Druck in die Behälter gefüllt wird, wird in flüssiger Form aufbewahrt. Der Grund für die weite Verbreitung der FM-200 Gaslöschsysteme ist die Tatsache, dass es keine Schäden im Anwendungsbereich verursacht und keine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt. Das enthaltende Gas wird in flüssiger Form an die brennende Stelle durch Sprühen angewendet wonach das FM200-Gas eine eisige abdeckende Schicht auf der brennenden Fläche bildet. Das FM 200-Gas, das dem Halon-Gas ähnelt ist jedoch im Gegensatz zum Halon-Gas keine Chemikalie sondern ein physikalisches Feuerlöschsystem.

Das FM200-Gas, das zur Familie der FM200-Feuerlöschsysteme gehört, ist mit einer Leistung von 7%, verursacht durch Luft, das effektivste Gas in der Brandbekämpfung. Da es keinen physischen Schaden an den Oberflächen, wie andere Feuerlöscher auslöst, ist es eines der am häufigsten bevorzugten automatischen Feuerlöschsysteme. Was wiederum ein Vorteil für das FM 200 ist.

MERKMALE DES FM 200 GASES

Die Hauptmerkmale des FM 200 Gases sind:

  • Es ist ein farbloses Gas.
  • Es erzeugt Geruch.
  • Es ist nicht leitfähig.
  • Es beschädigt nicht die Ozonschicht.
  • Da es kein chemisches Gas ist, enthält es keine Elemente, die die menschliche Gesundheit bedrohen könnten.
  • Wenn das physikalische Gas FM200 ordnungsgemäß genutzt wird, verursacht es im Gegensatz zu anderen Feuerlöschern die brennende Oberfläche nicht.
  • Es breitet sich in kürzester Zeit im Raum aus.
  • Wirtschaftlich ist dies Gas rentabler als andere Feuerlöscher.

Die FM200-Feuerlöschsysteme werden in den folgenden Bereichen häufig eingesetzt:

Computerräume, Telefonzentralen, Kommunikationszentren, Museen, Kunstgalerien, Systemkontrollräume, Generatorräume, Energieverteilungszentren, Banksafes, Büchereien, Speicherbereiche für Bänder, Disketten und CDs und Lager für Flüssigkeiten wie Aceton.

WIE WIRD DAS SYSTEM INSTALLIERT?

Ihr Brandrisiko und die Wichtigkeit Ihrer Geschäftskontinuität helfen uns bei der Bestimmung des bei Ihnen zu installierenden Systems.

Wenn Sie sich für Ihren Bedarf an Gaslöschsystemen an Otomat Makina wenden, führen wir eine Reihe von Beurteilungs- und Bewertungsstudien durch, um das für Sie am besten geeignete System zu implementieren.

  1. Ihre Anlage und Ihr Unternehmen werden untersucht, um Ihr Brandrisiko und die Reaktion Ihres Unternehmens Im Falle eines Brandes werden ermittelt.
  2. Die für die Gaslöschanlage aufzubringenden Volumen und die Eigenschaften dieses Volumen werden bestimmt.
  3. Andere Maßnahmen bezüglich Elektrizität, Mechanik und Konstruktion werden in den für die Gaslöschanlage anzuwendenden Volumen festgelegt und angegeben.
  4. Das anzuwendende Gaslöschsystem integriert den menschlichen Faktor in das aufzubringende Volumen und benutzt zugelassene Software, um die beste geeignete Lösung zur Erfüllung der Anforderungen zu erbringen.
  5. GEine zusätzliche Bewertung des Bedarfs für zukünftige Expansion und Versorgung, werden zusammen mit Material- und Installationskosten Systemoptionen geboten.
  6. Nach der Installation des Systems sorgt die Gasdichtheitsprüfung vor der Inbetriebnahme für eine sichere und zuverlässige Systeminstallation.
  7. Sobald eine Option gewählt wird, werden Anwendungsprojekte vorbereitet und nach Beendigung der Installation und Programmierung wird Ihr Sicherheits- und Systempersonal vor der Übergabe des Systems geschult.
  8. In der Anfangsphase werden unsere Ingenieure die Operation des Systems überwachen. Falls die Systembetreiber Wissenslücken aufweisen, werden diese erneut geschult und bei Bedarf werden kleine Programmierungseinstellungen gemacht.

Nach der Inbetriebnahme der Systeme stehen Ihnen unsere technischen Serviceteams für Ihre Wartungs- und Serviceanforderungen zur Verfügung.